Marktplatz

Der dritte Konferenztag ist als offener Science Tag geplant. In der inatura präsentieren sich Marktstände in einem Markplatz der Möglichkeiten den interessierten Besucher*innen, Multiplikator*innen, Pädagog*innen und den Konferenzteilnehmenden. Die Marktstände bieten die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen von verschiedensten pädagogischen Programmen und Citizen Science Projekten.

Der Arbeitskreis Schule Energie - ASE stellt sich vor!

Mag. Michael Vögel

ASE - Arbeitskreis Schule Energie

Der Arbeitskreis Schule Energie - ASE unterstützt LehrerInnen in vielen Belangen des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Das Angebot reicht vom elementarpädagogischen Bereich bis über alle Schulstufen hinaus.
Folgende Punkte werden vom ASE angeboten:

  • Unterstützung für Projekte zum Thema Strom und Energie

  • Durchführung von Wettbewerben für SchülerInnen und LehrerInnen

  • Geräteverleih

  • Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien zu verschiedensten Themen

  • Organisation von Fortbildungen für PädagogInnen

  • Durchführung von Workshops zum Thema "Strom und Energie" an Schulen
     

'Hot potatoes’ partizipativer Forschung und das Potenzial gemeinsamer Lösungssuche

Karin van Holten, Karin Haas

Berner Fachhochschule Dept. Gesundheit

Unser Markstand bietet den Besucher*innen ‘hot potatoes’ aus dem Feld der partizipativen Gesundheitsforschung. Dies sind schwierige, herausfordernde Situationen im partizipativen Arbeitsprozess. Sie werden am Marktstand in Form kurzer, anekdotischer, mehr-perspektivischer Erzählungen sicht- und greifbar gemacht. Die Anekdoten sind subjektiv und situativ und repräsentieren dennoch grundlegende Herausforderungen partizipativer Zugänge und Arbeitsprozesse. Eine am Dialog orientierte Moderation nimmt diese ‘hot potatoes’ als Anstoss, um im Austausch mit Besucher*innen des Marktstandes, die Problemsituationen zu erörtern und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. So wird das Potenzial von Partizipation direkt (er-)lebbar. Kontext für die Beispiele sind zwei partizipative Projekte der Berner Fachhochschule Gesundheit– eines zur Ernährung von alleinlebenden Senior*innen und eines zum Potenzial von Caring Communities für die häusliche Langzeitversorgung.

Österreich forscht – Finde dein Lieblingsprojekt

Daniel Dörler, Florian Heigl
Universität für Bodenkultur Wien

Citizen Science lebt vom Austausch und von der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und interessierten Bürger*innen. Österreich forscht ist die österreichische Citizen-Science-Plattform, auf der sich über 50 sehr diverse Projekte einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Darüber hinaus bietet Österreich forscht auch einen Citizen-Science-Blog, auf dem man nicht nur wöchentlich neue Informationen zu Projekten, Veranstaltungen und vielem mehr findet, sondern auch mit Projektleiter*innen in Kontakt treten kann. Der Marktstand Österreich forscht gibt einen Ein- und Überblick über die vielfältigen Beteiligungsformen und Citizen Science Projekte in Österreich und gibt unter Begleitung die Möglichkeit, die Plattform mittels Touch Screen selbst zu durchstöbern und in die Tiefen von Österreich forscht einzutauchen um über die Konferenz hinaus mit der Citizen Science Community verbunden zu bleiben.

Neue Broschüre für Lehrpersonen und Forschende: “Citizen Science – Forschen mit Schulen“

Mitglieder der CSNA-AG ‚Citizen Science an/mit Schulen
OeAD-Zentrum für Citizen Science

Über zwei Jahre hinweg haben Forschende und Lehrpersonen im Rahmen der vom OeAD-Zentrum für Citizen Science geleiteten AG „Citizen Science an/mit Schulen“, einer AG des Citizen Science Network Austria, eine Broschüre zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule herausgebracht. „Citizen Science – Forschen mit Schulen“ bietet praktische Tipps und Empfehlungen für die Planung und Durchführung von Citizen-Science-Projekten mit Schulklassen. In sechs Kapiteln gehen die Autorinnen und Autoren auf „Mehrwert“, „Ethik und Recht“, „Langfristige Kooperationen“ und weitere wichtige Themen ein, die zum Erfolg einer Citizen-Science-Kooperation mit Schulen beitragen. Beim Marktstand soll die Broschüre inkl. der handlichen Checkliste präsentiert werden. Neben hilfreichen Tipps gibt es für Besucherinnen und Besucher ein gedrucktes Exemplar zum Mitnehmen!
 

EneVenTura - Das Thema Energie spielend umsetzen

Daniela Schriebl, Nicolas Robin, Markus Roth

Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG)

Spielen – Diskutieren – Entscheiden

Bei diesem interaktiven Planspiel setzen sich Lernende der Sekundarstufe I mit diversen Fragen zur Nutzung von erneuerbaren Energie auseinander, diskutieren, argumentieren, entscheiden in Gruppendiskussionen. Die Entscheidungen haben Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. So lernen Jugendliche, Zusammenhänge zu erkennen und mehrere Perspektiven in die Diskussionen einzubeziehen. Die im Spiel integrierten Modelle - unter anderem ein Brennstoffzellenauto - machen das Spiel besonders attraktiv und motivierend.

Büchertisch des Forum Umweltbildung

Barbara Gsandtner, Katharina Nieschalk

Forum Umweltbildung

Das Forum Umweltbildung arbeitet seit 1983 im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Österreich und versteht sich als Servicestelle und Innovatorin für Bildungsangebote im schulischen wie außerschulischen Bereich. Wir entwickeln unterschiedliche Bildungsformate zu Themen wie den globalen Nachhaltigkeitsziele, Klimaschutz, (Soziale) Medien oder Kreislaufwirtschaft, wobei der Fokus stets auf handlungsorientiertem Lernen und der Ausbildung von Gestaltungskompetenzen liegt. Dafür verwenden wir u.a. Methoden des forschenden und entdeckenden Lernens aber auch spielpädagogische Ansätze und regen dazu an, dass Lehrende und Lernende gemeinsam Lernprozesse gestalten. Denn die Transformation der Gesellschaft kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele gemeinsam aktiv, konkret und sichtbar mit den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen, das eigene Lebensumfeld mitgestalten und sich als Bürger:innen aktiv einbringen. Forschendes Lernen begünstigt die Erarbeitung von relevantem und dauerhaftem Wissen sowie die Auseinandersetzung mit der Natur der Wissenschaften und bietet einen Blick hinter die Kulissen von Forschung wie auch Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaft. Unser Büchertisch ermöglicht allen Interessierten einen persönlichen Austausch und das Eintauchen in die vielfältigen Angebote und didaktischen Materialien des Forum Umweltbildung. 

BNE-Bildungsprogramme des Okozentrums

Melinda Bangerter, Petra Hofmann, Martin Gygax

Ökozentrum

Die Bildungsprojekte KonsumGlobal, Globulo und die KLima-Energie-Erlebnistage des Ökozentrums aus Langenbruck im Balsbieter Jura nehmen zur aktuellen Debatte Klimawandel Stellung. In unterschiedlichen Settings und mit etwas anderen Schwerpunkten trägt das Ökozentrum die aktelle Auseinandersetzung in die Schulen der Deutschschweiz. KonsumGlobal zeigt mit Stadtführungen auf, wie sich die Trends der Globalisierung mit dem Konsumverhalten verbinden lassen und was dies für das weltweite Klima bedeutet.
Globuloe rarbeitet mit der Methode der kulturellen Umweltbildung über eine Projektwoche oder auch über ein Semester mit den Schülerinnen und Schülern ein kulturelles Projekt. Dadurch wird eine Auseinandersetzung mit dem Klimawandel und seinen gesellschaftlichen Auswirkungen errreicht. Die Klima-Energie-Erlebnistage setzten einen Schwerpunkt im Bereich Klimawandel und Ressourcenverbrauch, indem sich die Schülerinnen an einem Halbtag handlungsorientiert mit dem Klimawandel auseinander.

Von Klein an... Forschung schon früh in der Kindheit ansiedeln

DI Andrea Huber MBA,CMC

BIFO

Kinder sind neugierig. Die Lieblingsfrage von 3-Jährigen ist "Warum ist das so?" Sie hinterfragen alles, sie wollen wissen warum Dinge so sind, wie sie sind. Forschung mit jungen Kindern legt die Basis für Neugierde im späteren Leben. Diese Neugierde treibt uns an, uns auch außerhalb des Berufes mit Innovationen zu beschäftigen, selber aktiv zu werden und Teil einer Community von Neugierigen zu werden. 
In der Musik, Sport, zB. bei Feuerwehr,.. ist dieses Engagement bereits gut etabliert. Im Bereich Forschung, Natur, Technik, Informatik ist dieser Community-Teamgeist noch nicht stark ausgeprägt. Das Image ist meist geprägt von Wörter wie "Nerd", "langweilig", "Computerfreak"..... Ein Ziel der MINT-Strategie ist es, Begeisterung für diese Themen zu wecken. Darum werden im ganzen Land Netzwerke gefördert, die Initiativen schaffen, um schon von Klein an Kinder zu zeigen, wie viel Spaß die Mitarbeit in der Forschung hat.

Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring

Rüdisser J., Barkmann F., Schattanek P., Herburger A. & Huemer P

Viel-Falter Tagfalter-Monitoring; Institut für Ökologie der Universität Innsbruck

Beim Viel-Falter Tagfalter-Monitoring beobachten, bestimmen und zählen Freiwillige gemeinsam mit Forschenden des Instituts für Ökologie der Universität Innsbruck Tagfalter. Österreich beheimatet aufgrund der vielfältigen Lebensräume eine sehr diverse Tagfalterfauna und übertrifft mit 210 Arten die Anzahl in Deutschland deutlich. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der Einsatz von Insektiziden und Herbiziden. Leider wissen wir erstaunlich wenig über den Zustand der Schmetterlingspopulationen. Durch gezielte Beobachtungen - dem sogenannten Monitoring – soll sich das ändern. Wie das Viel-Falter Tagfalter-Monitoring funktioniert, wie man sich daran beteiligen kann und viel Spannendes über Schmetterlinge erfährst Du an unserem Marktstand!

Energieautonomie begreifen

Energieinstitut Vorarlberg

Mit dem Bildungsprogramm "Energieautonomie begreifen" bietet das Energieinstitut Vorarlberg altersgerechte und spannende Angebote vom Kindergarten bis zur Oberstufe und Berufsschule an. Erlebnis-Ausstellungen, Strategiespiele, Experimentier-Workshops und Exkursionen wecken den Forscher- und Entdeckergeist der Kinder und Jugendlichen und machen sie so zu begeisterten Botschafter*innen der Energieautonomie Vorarlberg. Mehr unter: https://www.energieautonomie-vorarlberg.at/angebote

Ein weiteres Angebot ist das "Wer Wie Energie!"-Mitmachbuch: Das Buch ist von und mit Kindern für Kinder und Erwachsene gestaltet. Teils in der Schule, teils in der Freizeit. Es kann daher sowohl in der Freizeit als auch in Schulen verwendet werden.

Energie erfahren, erleben und vertiefen durch virtuelle Bildungsangebote

energietal toggenburg und kiknet.ch

Die Pandemie-Krise erforderte ein Umdenken in der Schule: digitaler Fernunterricht und elektronische Lern-Tools wurden zum Thema der Stunde. Das interaktive digitale E-Tool „Als Drohnenpilot*in durchs Energietal» ist aufgearbeitet für 7. - 9. Klassen, umfasst zwei Lektionen und ist kostenlos. Gespickt mit spannenden Fakten zum Thema erneuerbare Energien, kann man im Cockpit einer Drohne zu den Schauplätzen der Energie fliegen und Quizfragen beantworten.  Es besteht aus Elementen für den Unterricht, die an den Schweizer Lehrplan 21 angepasst sind und von den Lehrpersonen selbst gewählt werden können.
Dieses virtuelle Bildungsangebot wird den Schüler*innen:

  •  das Thema Energie (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Suffizienz) erlebnisorientiert näherbringen

  •  neues Wissen zum Thema vermitteln

  •  den sorgfältigen Umgang mit Energie begreifbar machen

  •  Handlungsmöglichkeiten für Verhaltensänderungen aufzeigen

  •  Motivation zum E-Learning geben