Marktplatz

Do 30. Juni, 9:00 - 13:00

Der dritte Konferenztag ist als offener Science Tag geplant. In der inatura präsentieren sich Marktstände in einem Markplatz der Möglichkeiten den interessierten Besucher*innen, Multiplikator*innen, Pädagog*innen und den Konferenzteilnehmenden. Die Marktstände bieten die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen von verschiedensten pädagogischen Programmen und Citizen Science Projekten.

'Hot potatoes’ partizipativer Forschung und das Potenzial gemeinsamer Lösungssuche

Karin van Holten, Karin Haas

Berner Fachhochschule Dept. Gesundheit

Unser Markstand bietet den Besucher*innen ‘hot potatoes’ aus dem Feld der partizipativen Gesundheitsforschung. Dies sind schwierige, herausfordernde Situationen im partizipativen Arbeitsprozess. Sie werden am Marktstand in Form kurzer, anekdotischer, mehr-perspektivischer Erzählungen sicht- und greifbar gemacht. Die Anekdoten sind subjektiv und situativ und repräsentieren dennoch grundlegende Herausforderungen partizipativer Zugänge und Arbeitsprozesse. Eine am Dialog orientierte Moderation nimmt diese ‘hot potatoes’ als Anstoss, um im Austausch mit Besucher*innen des Marktstandes, die Problemsituationen zu erörtern und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. So wird das Potenzial von Partizipation direkt (er-)lebbar. Kontext für die Beispiele sind zwei partizipative Projekte der Berner Fachhochschule Gesundheit– eines zur Ernährung von alleinlebenden Senior*innen und eines zum Potenzial von Caring Communities für die häusliche Langzeitversorgung.

Österreich forscht – Finde dein Lieblingsprojekt

Daniel Dörler, Florian Heigl
Universität für Bodenkultur Wien

Citizen Science lebt vom Austausch und von der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und interessierten Bürger*innen. Österreich forscht ist die österreichische Citizen-Science-Plattform, auf der sich über 50 sehr diverse Projekte einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Darüber hinaus bietet Österreich forscht auch einen Citizen-Science-Blog, auf dem man nicht nur wöchentlich neue Informationen zu Projekten, Veranstaltungen und vielem mehr findet, sondern auch mit Projektleiter*innen in Kontakt treten kann. Der Marktstand Österreich forscht gibt einen Ein- und Überblick über die vielfältigen Beteiligungsformen und Citizen Science Projekte in Österreich und gibt unter Begleitung die Möglichkeit, die Plattform mittels Touch Screen selbst zu durchstöbern und in die Tiefen von Österreich forscht einzutauchen um über die Konferenz hinaus mit der Citizen Science Community verbunden zu bleiben.

Neue Broschüre für Lehrpersonen und Forschende: “Citizen Science – Forschen mit Schulen“

Mitglieder der CSNA-AG ‚Citizen Science an/mit Schulen
OeAD-Zentrum für Citizen Science

Über zwei Jahre hinweg haben Forschende und Lehrpersonen im Rahmen der vom OeAD-Zentrum für Citizen Science geleiteten AG „Citizen Science an/mit Schulen“, einer AG des Citizen Science Network Austria, eine Broschüre zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule herausgebracht. „Citizen Science – Forschen mit Schulen“ bietet praktische Tipps und Empfehlungen für die Planung und Durchführung von Citizen-Science-Projekten mit Schulklassen. In sechs Kapiteln gehen die Autorinnen und Autoren auf „Mehrwert“, „Ethik und Recht“, „Langfristige Kooperationen“ und weitere wichtige Themen ein, die zum Erfolg einer Citizen-Science-Kooperation mit Schulen beitragen. Beim Marktstand soll die Broschüre inkl. der handlichen Checkliste präsentiert werden. Neben hilfreichen Tipps gibt es für Besucherinnen und Besucher ein gedrucktes Exemplar zum Mitnehmen!
 

Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring

Rüdisser J., Barkmann F., Schattanek P., Herburger A. & Huemer P

Viel-Falter Tagfalter-Monitoring; Institut für Ökologie der Universität Innsbruck

Beim Viel-Falter Tagfalter-Monitoring beobachten, bestimmen und zählen Freiwillige gemeinsam mit Forschenden des Instituts für Ökologie der Universität Innsbruck Tagfalter. Österreich beheimatet aufgrund der vielfältigen Lebensräume eine sehr diverse Tagfalterfauna und übertrifft mit 210 Arten die Anzahl in Deutschland deutlich. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der Einsatz von Insektiziden und Herbiziden. Leider wissen wir erstaunlich wenig über den Zustand der Schmetterlingspopulationen. Durch gezielte Beobachtungen - dem sogenannten Monitoring – soll sich das ändern. Wie das Viel-Falter Tagfalter-Monitoring funktioniert, wie man sich daran beteiligen kann und viel Spannendes über Schmetterlinge erfährst Du an unserem Marktstand!

Energieautonomie begreifen

Energieinstitut Vorarlberg

Mit dem Bildungsprogramm "Energieautonomie begreifen" bietet das Energieinstitut Vorarlberg altersgerechte und spannende Angebote vom Kindergarten bis zur Oberstufe und Berufsschule an. Erlebnis-Ausstellungen, Strategiespiele, Experimentier-Workshops und Exkursionen wecken den Forscher- und Entdeckergeist der Kinder und Jugendlichen und machen sie so zu begeisterten Botschafter*innen der Energieautonomie Vorarlberg. Mehr unter: https://www.energieautonomie-vorarlberg.at/angebote

Ein weiteres Angebot ist das "Wer Wie Energie!"-Mitmachbuch: Das Buch ist von und mit Kindern für Kinder und Erwachsene gestaltet. Teils in der Schule, teils in der Freizeit. Es kann daher sowohl in der Freizeit als auch in Schulen verwendet werden.

Energie erfahren, erleben und vertiefen durch virtuelle Bildungsangebote

energietal toggenburg und kiknet.ch

Die Pandemie-Krise erforderte ein Umdenken in der Schule: digitaler Fernunterricht und elektronische Lern-Tools wurden zum Thema der Stunde. Das interaktive digitale E-Tool „Als Drohnenpilot*in durchs Energietal» ist aufgearbeitet für 7. - 9. Klassen, umfasst zwei Lektionen und ist kostenlos. Gespickt mit spannenden Fakten zum Thema erneuerbare Energien, kann man im Cockpit einer Drohne zu den Schauplätzen der Energie fliegen und Quizfragen beantworten.  Es besteht aus Elementen für den Unterricht, die an den Schweizer Lehrplan 21 angepasst sind und von den Lehrpersonen selbst gewählt werden können.
Dieses virtuelle Bildungsangebot wird den Schüler*innen:

  •  das Thema Energie (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Suffizienz) erlebnisorientiert näherbringen

  •  neues Wissen zum Thema vermitteln

  •  den sorgfältigen Umgang mit Energie begreifbar machen

  •  Handlungsmöglichkeiten für Verhaltensänderungen aufzeigen

  •  Motivation zum E-Learning geben
     

inatura Museumspädagogik
 

Susanne Stadelmann, Ines Linke, Elisabeth Ritter, Philip Geiger

Die Workshops der inatura Museumspädagogik sollen den Besuch des Museums durch gezielte Infosequenzen aufwerten. Allgemeine biologische Themen, auf die Jahreszeiten abgestimmte Programme sowie DNA-Workshops werden in der „Jukebox“ angeboten. Die Alterspalette reicht, je nach Thema, vom Kindergartenalter bis zur Matura.

 

Folgende Angebote bieten wir für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen:

  • 1stündige Workshops zu unterschiedlichsten Themen

  • DNA-Detektive: 1,5 – 2stündiger Workshop

  • DNA-Profis: ca. 3stündiger Workshop inkl. Isolation eines Gens, PCR und Gelelektrophorese für die 11. – 13. Schulstufe

  • Kindersommer im Stadtgarten: Ferienangebot gemeinsam mit dem VAI, Stadtmuseum und Kunstraum